Baukonzern prüft Eisenbahntunnel zwischen Trelleborg und Stralsund

In 20 bis 30 Jahren könnte es soweit sein: Dann rollen vielleicht Höchstgeschwindigkeitszüge in einem knapp 100 Kilometer langen Tunnel zwischen der Südküste Schwedens und dem deutschen Festland. Der schwedische Baukonzern Skanska prüft derzeit die geologischen Faktoren wie Wassertiefe und Gesteinsart und will die Ergebnisse demnächst präsentieren. „Wir sehen eigentlich nichts, dass gegen die Realisierung des Projektes spricht“, sagt Robert Struk, technischer Berater bei Skanska.

Der geplante Tunnel wäre Teil einer Hochgeschwindigkeitstrasse, die Oslo, Göteborg, Berlin, Prag, München und Venedig verbinden soll. Derzeit werden die Kosten auf insgesamt mehr als 100 Milliarden schwedische Kronen geschätzt, an denen sich private und staatliche Investoren beteiligen sollen. Das berichtet die deutsch-schwedische Handelskammer unter Berufung auf die schwedischen Wirtschaftszeitung Dagens industri.

Autor(in): Inka Stonjek –

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