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Sony und Ericsson auf Selbstverwirklichungskurs

  • 2 min read

Ericsson stellt sich neu auf. Nach der Trennung von der Handysparte konzentrieren sich die Schweden fortan wieder auf ihr altes Kerngeschäft, der Ausstattung von Mobiltelefonnetzen. Von Februar 2012 an wird Uwe Ewaldsson – derzeit noch als Leiter des Produktbereichs Radio im Geschäftsbereich Network tätig – als Chief Technology Officer von Stockholm aus den Schwerpunkt Funk- und IP-Technologie vorantreiben. Darüber hinaus wurde der seit 1990 für den Ericsson-Konzern tätige Ewaldsson zum Senior Vice President und zum Leiter der Stabsabteilung Technology & Portfolio Management ernannt.

Nach ziemlich genau zehn Jahren hatte sich Ericsson aus dem im Oktober 2001 gegründeten Joint-Venture mit dem japanischen Unterhaltungselektronik-Hersteller Sony zurückgezogen. 1,05 Milliarden Euro haben die Schweden für ihren 50-Prozent-Anteil vom ehemaligen Partner erhalten. Mit dieser Transaktion ging ein umfassender Austausch an Lizenz- und Patentrechten einher.

Zuletzt hatte das Gemeinschaftsunternehmen im hart umkämpften Handy- und Smartphone-Markt zu kämpfen und nach und nach Marktanteile verloren. Allein unter den deutschen Smartphones hatte Sony Ericsson den jüngsten Zahlen des Marktforschungsunternehmens Nielsen zufolge im Dezember 2011 einen Anteil von nur noch neun Prozent und lag damit auf Platz fünf hinter den Wettbewerbern Nokia (25 Prozent), Apple (23 Prozent), Samsung (15 Prozent) und HTC (14 Prozent). Das spiegelte sich in den letzten Unternehmenszahlen wider: Im vierten Quartal 2011 mussten die Geschäftspartner einen Verlust von 207 Millionen Euro hinnehmen, auf das Gesamtjahr 2011 ein Minus von 247 Millionen Euro.

Und wie geht es mit Sony weiter? Das japanische Unternehmen kann seine Mobiltelefon-Strategie nun alleine bestimmen und die Produkte zum Beispiel mit Tablets und Heimelektronik kombinieren. Auf der Messe Consumer Electronics Show im Januar 2012 stellte Kazuo Hirai, CEO und stellvertretender Präsident der Sony Corporation, den neuen Namen seiner Handy-Sparte vor: „Sony Mobile Communications“ ersetzt nun den Namen „Sony Ericsson“. Eben dort stellt Hirai auch das erste Produkt der neuen Firma vor: das Smartphone Sony Xperia S. Bei Amazon ist das gute Stück schon gelistet – mit dem 16. März als Auslieferungstermin.

Autor(in): Inka Stonjek –

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