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SAS – die schwedisch/skandinavische Fluggesellschaft

  • 2 min read

Im August 1946 schlossen sich die schwedische Svensk-Interkontinal Lufttrafik, die norwegische Det Norske Luftfartselskap sowie die dänische Det Danske Luftfartselskap zu der nationalen Fluggesellschaft, die sich ab sofort SAS nannte, zusammen. Der damalige Hauptsitz war Solna und befindet sich heute in Stockholm.

SAS entwickelte sich schnell zu einer innovativen Fluggesellschaft auf höchstem Niveau. Am 15.11.1954 überflog SAS mit einer Douglas DC-6B, als erste Fluggesellschaft der Welt den Nordpol und wurde dafür 1962 mit dem Christopher Columbus Preis ausgezeichnet, der in der Luftfahrt gleichwertig mit dem Nobelpreis angesehen werden kann.

1960 wurde das bis heute bedeutende SAS-Royal-Hotel in der Kopenhagener Innenstadt, welches zu der Hotelkette Rezidor (Radission SAS) gehört eröffnet. Architekt und Designer war der bekannte Arne Jacobsen. Geschäftsführer ist seit Januar 2007 der Schwede Mats Jansson.
Außerdem ist SAS ebenfalls Gründungsmitglied der Star-Allianz.

Tochtergesellschaft „Cargo“ der SAS-Goup betreibt keine Frachtflugzeuge. Sie befördert Luftfracht (u. a. lebende Tiere) in den Frachträumen der SAS Passagierflugzeuge.

Am 08. September 2006 übernahm SAS den Airbus A319-100. SAS gehört mit mehr als 25,4 Millionen Passagieren pro Jahr und mit bis zu 822 Flügen pro Tag zu einer der größten Fluggesellschaften innerhalb Europas.

Erst kürzlich unterzog die Fluggesellschaft SAS der Innenausstattung der Kabinen sowie den Uniformen der Angestellten eine Neugestaltung. Selbst das Logo wurde einer Verjüngungskur unterzogen. Zielsetzung dieser Maßnahme ist und war die Vermittlung des skandinavischen Designs in Funktionalität kombiniert mit schlichter Eleganz.

Als bedauerliche Zwischenfälle sind der 27.12.1991 sowie der 08.10.2001 in Erinnerung geblieben:

27.12.1991 – fielen bei einer MD81 der SAS nach dem Start die Triebwerke bedingt durch Kollision mit einem Eisblock aus. Und obwohl der Rumpf der Maschine in mehrere Teile zerbrach überlebten alle 129 Passagiere das Unglück.

08.10.2001 – war den Insassen der MD87 der SAS nicht so viel Glück vergönnt. Die SAS-Maschine stieß beim Start auf dem Flughafen Mailand mit einem Privatjet zusammen, konnte sich noch kurzfristig in der Luft halten und stürzte dann in die Gepäckhalle. Alle 110 Insassen an Bord der Maschine sowie die Insassen des Privatjets kamen dabei ums Leben.

Nennenswerte Eckdaten:
Anzahl der Mitarbeiter: 15.000
Jährliches Passagieraufkommen: 22 Millionen
Anzahl der Flugzeuge 210 bei ca. 680 bis 820 Flügen pro Tag
SAS Scandinavian Airlines
SAS Scandinavian Airlines Economy Class
SAS Scandinavian Airlines Premium Economy
SAS Scandinavian Airlines Business Class

Autorin: Silvia Hinz – hinz-silvia@t-online.de

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