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Gesetz gegen „Cyber-Mobbing“?

  • 1 min read

In Schweden ist die Polizei inzwischen stark überfordert mit Fällen von Internet-Hetze. Viele Menschen zeigen an, dass ihre persönliche Integrität etwa durch soziale Medien verletzt wird und dass sie sich „Cyber-Mobbing“ ausgesetzt sehen. Das Amt für Datenschutz hat sich daher mit dem Vorschlag an die Regierung gewandt, im Grundgesetz zur Meinungs- und Pressefreiheit den Schutz der Integrität des Einzelnen zu stärken. Dies müsse laut Radio Schweden sowohl für kommerzielle Websites als auch beispielsweise für private Blogs gelten. Hier soll man nicht mehr ungestraft Gruppen oder Individuen verunglimpfen können.

Einige Zeitungen mit Webauftritt haben bereits in Eigeninitiative die Kommentarfunktion für ihre Online-Artikel gesperrt, damit anonyme User nicht mehr ihr potenzielles „Gift“ verspritzen können. In jüngster Vergangenheit habe in Schweden vor allem rassistische Hetze stark zugenommen. Zudem gab es einen aufsehenerregenden Fall von „Sex-Mobbing“ im Netz unter Jugendlichen  in Göteborg. Hier wurden kompromittierende Bilder bei „Instagramm“ ausgehängt.

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